Hoffnungslos abgehängt?
Hoffnungslos abgehängt? Wege zur Armutsbekämpfung und Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Ruhrgebiet. JAHRESVERANSTALTUNG DES RATES FÜR WIRTSCHAFT UND SOZIALES
- Mi., 02.12.2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Mit Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, Kerstin Griese MdB, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
- Leitung: Mark Radtke
Das erwartet Sie
Das Ruhrgebiet ist eine Industrieregion im Umbruch: Werke werden umgebaut oder geschlossen, Arbeitsplätze fallen weg, wirtschaftliche Erneuerung braucht Zeit. Zugleich liegen die Armutsquoten vieler Städte der Region deutlich über dem Bundesdurchschnitt, Kinderarmut verfestigt sich über Generationen, und den Kommunen fehlt der Spielraum zum Gegensteuern. Bundesweit wird über den Umbau der Grundsicherung und den Abbau des Sozialstaats gestritten. Wege zur Armutsbekämpfung entscheiden deshalb mit darüber, ob der soziale Zusammenhalt trägt.
Wie gelingt eine gerechte Verteilung in einer Region, die sich wirtschaftlich neu erfinden muss? Wie viel Abbau verträgt der Sozialstaat? Und welche Wege führen aus dem Gefühl, hoffnungslos abgehängt zu sein?
in Koop. mit: Rat für Wirtschaft und Soziales des Bischofs von Essen
Begrüßung: Dr. Peter Güllmann, Sprecher des Rates für Wirtschaft und Soziales, Sprecher des Vorstandes der Bank im Bistum Essen (BIB)
mit Kerstin Griese MdB, Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales; Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung und Professorin für gesellschaftliche Transformation und Digitalisierung an der Universität Paderborn; Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen; Mark Radtke, Akademiedozent
Expertinnen und Experten
- Prof. Dr. Bettina Kohlrausch
- Kerstin Griese MdB
- Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Leitung
- Mark Radtke



