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Wie an die Opfer der NS-"Euthanasie" erinnern? ZUM TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

Während der "Aktion T-4", dem "Euthanasie"-Programm der Nazis, wurden hunderttausende Menschen ermordet und zwangssterilisiert. Auch Mitarbeiter:innen der Provinzialheilanstalt Lengerich, heute LWL-Klinik Lengerich, waren an den staatlich organisierten Krankenmorden und Zwangssterilisierungen beteiligt. Sie füllten Meldebögen über psychisch kranke Menschen aus, halfen bei der Organisation der Krankentransporte und bereiteten auf diese Weise die "Euthanasie" genannten Tötungen mit vor. Wie entwickelt sich unsere Erinnerung an die Opfer gegenwärtig? Wie erinnern die in der ehemaligen Tötungsanstalt Hadamar eingerichtete Gedenkstätte Hadamar und die LWL-Klinik an sie? Worin bestehen heute die besonderen Herausforderungen in der Erinnerung an die NS-Euthanasie?

Die Abendveranstaltung "Wie an die Opfer der NS-Euthanasie erinnern?" ist genau für Sie richtig, wenn Sie

- sich für die nationalsozialistischen Verbrechen und ihre politischen und gesellschaftlichen Nachwirkungen interessieren


- etwas zum Thema NS-Euthanasie und ihre Erinnerung erfahren möchten

-
als Multiplikator:in auf dem Feld der Erinnerungsarbeit aktiv sind


- spannende Gesprächspartner:innen in der Erinnerungsarbeit kennenlernen möchten

Referenten:

u.a. Stephan Bögershausen, stellv. Pflegedirektor der LWL-Klinik Lengerich

Tagungsleitung:

Dr. Jens Oboth, Akademiedozent
Laura Boever, Akademiereferentin für Erinnerungskultur

Bildnachweis: brennweiteffm / imago-images.de

Status: Anmeldung möglich

Tagungsnummer: A23031

Beginn: Mi., 25.01.2023, 19:00 Uhr

Ende: Mi., 25.01.2023, 21:30 Uhr

Tagungsbeitrag: 15,00 € (inkl. MwSt.)

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