Religion-Theologie-Kirche
© Nicole Cronauge/Bistum EssenZwischen strikter Sexualmoral und tabulosem Sprechen. Wie gelingt Präventionsarbeit in der katholischen Kirche?
05.10.2026
19:00
- 21:00 Uhr
Prävention sexualisierter Gewalt braucht Klarheit, Offenheit – und die Bereitschaft, über Sexualität zu sprechen. Genau hier entsteht ein Spannungsfeld: Die kirchliche Präventionsarbeit ist auf eine offene Sprache angewiesen, trifft jedoch zugleich auf eine stark normierte und reglementierende Sexualmoral der katholischen Kirche. Tabus werden berührt, Unsicherheiten entstehen – und für viele Mitarbeitende ergibt sich daraus ein schwieriger Spagat im beruflichen Alltag. Wie kann unter diesen Bedingungen wirksame Präventionsarbeit gelingen? Welche Rolle spielt sexuelle Bildung, und wo stößt kirchliche Praxis an strukturelle Grenzen? Und welche Wege gibt es, um zwischen moralischen Vorgaben und notwendiger Offenheit handlungsfähig zu bleiben?
mit Prof. Dr. Jochen Sautermeister, Moraltheologe; Ann-Kathrin Kahle, Referentin für sexuelle Bildung im Bistum Münster; Helga Dill, Mitherausgeberin der IPP-Aufarbeitungsstudie für das Bistum Essen; Klaus Pfeffer, Generalvikar im Bistum Essen; Dr. Jens Oboth, Akademiedozent
mit Prof. Dr. Jochen Sautermeister, Moraltheologe; Ann-Kathrin Kahle, Referentin für sexuelle Bildung im Bistum Münster; Helga Dill, Mitherausgeberin der IPP-Aufarbeitungsstudie für das Bistum Essen; Klaus Pfeffer, Generalvikar im Bistum Essen; Dr. Jens Oboth, Akademiedozent
Beginn
Mo., 05.10.2026, 19:00 Uhr
Ende
Mo., 05.10.2026, 21:00 Uhr
Tagungsbeitrag
15,00 € (inkl. MwSt.)
Tagungsnummer
A26147
