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Zeitzeichen von Christa Henn

Christa Henn begann vor mehr als 30 Jahren, mit Röntgenbildern als Medium zu experimentieren. Seitdem versteht sie es, dem Material eine ästhetische und formale Vielfalt abzugewinnen. Henn verfolgt keinerlei medizinisches oder biologisches Interesse, sondern allein strukturelle und bildrelevante Fragestellungen. Röntgenbilder, sagte die Künstlerin einmal, „berühren viele Aspekte des Lebens in der heutigen Zeit und wurden für mich zum stimmigen Material, dem sich verändernden Bewusstsein von Innen- und Außenräumen, von geistiger und materieller Welt nachzugehen.“

Jenseits von technischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen eröffnet sich ein vielgestaltiger bildnerischer Kosmos, der sich im Laufe der Jahre kontinuierlich verändert und erweitert hat. Henn integriert Ausschnitte aus Röntgenaufnahmen in ihrem „zeichnerischen“ Werk. Dazu gehören Papierarbeiten allein mit diesem Material oder kombiniert mit Graphit oder Öl ebenso wie collagenartige Arbeiten mit Textilien oder Pergament, Acryl oder Ölkreide, Wachs, Zement, Leim und Klebeband.

Jede Röntgenaufnahme steht für einen Körper und ein Leben. Ein Röntgenbild ist besonders geeignet, diesem am Menschen orientierten Anspruch gerecht zu werden. Die Fotografien des Inneren stehen allem äußeren Schein diametral entgegen.

Ausstellungsdauer: September 2023 bis März 2024

Öffnungszeiten der Ausstellung in der Wolfsburg:
Montag bis Samstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr

Die Ausstellung ist im Atrium und im Forum der Akademie frei zugänglich. Der Eintritt ist frei.